Willkommen bei Anwältinnen ohne Grenzen e.V. Freiburg - Deutschland ! 

Wir, Juristinnen unterschiedlicher Herkunftsländer, haben uns am 6. November 2007 entschlossen, durch die Gründung dieses Vereines den Grundstein für eine vertiefte Gemeinschaft unter Juristinnen verschiedener Nationalitäten zu legen.

 

Trotz aller Fortschritte und Erfolge bei der Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichbehandlung der Frauen bestehen auch in ganz Europa nach wie vor unübersehbare Unterschiede zwischen der rechtlichen und der faktischen Gleichstellung der Geschlechter. Dies gilt übrigens auch für hoch entwickelte Ländern in denen oft die Auffassung vertreten wird, Frauen würden zwar in anderen Ländern diskriminiert, jedoch nicht in ihrem eigenen. Und übrigens:

 

"Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männdern ist kein Privileg sondern ein Grundrecht".

 

Aus diesem Grund haben wir uns zur Aufgabe gemacht: Uns mit Kolleginnen weltweit zu vernetzen und austauschen, Missstände benennen und sichtbar machen, Betroffene schützen und juristisch unterstützen.

2016 - Aktuelle Veranstaltungen & Aktionen

EUROPATAG in Freiburg
Donnerstag, 12. Mai 2016

 

Wann: 12. Mai 2016 von 13:00 bis 17:00Uhr
Ort: Kartoffelmarkt, Freiburg

 

Im Blickpunkt steht das Thema „Zuhause in Europa – gemeinsam in Frieden leben“.

 

An den Informationsständen wird ein buntes Programm mit Begegnungen, Gesprächen, Informationen, Musik, angeboten.

Verschiedene Organisationen stellen Ihre Projekte vor: 

 

Der Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. präsentiert seine, im November 2015 in Freiburg durchgeführte internationale Balkankonferenz zu Frauen, Frieden und Sicherheit - 15 Jahre UN Resolution 1325 vor die in Kooperation mit UN Women Nationales Kommitte Deutschland e.V. und unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments stattfand.

 

Veranstalter: Info-Point Europa Freiburg in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission in München und verschiedenen weiteren Kooperationspartnern.

 

Programm

„Europa kommt aus Syrien“

Freiburg, 3. Mai 2016

 

Vortrag und Diskussion

 

Syrien war im Jahr 2015 und ist 2016 in aller Munde. Krieg, Vertreibung und Flucht sowie der Terror des Daesch (sogenannter islamischer Staat) waren die bestimmenden Themen. Dabei ist auch die Zerstörung antiker Stätten und der damit einhergehende Verlust von Vergangenheit und Identität eine wichtige Frage- für die Menschen in der Region, aber auch für die Menschen in Deutschland. Aus Syrien (und nicht nur von dort) kommen derzeit Flüchtlinge, die eine reiche Kultur mit sich bringen. Aber nicht nur sie kommen, sondern auch „Europa kommt aus Syrien“. Letzteres sollte bei den Diskussion darüber, wie sich die Aufnahme so vieler Flüchtlinge auf die Gesellschaft in Deutschland auswirken wird, bedacht werden.

 

Detlef Hoffmann, viele Jahre Gymnasiallehrer und Fachleiter für Gemeinsschaftskunde am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbindung in Freiburg, inzwischen im Ruhestand, hat Syrien und den Libanon vor dem aktuellen Krieg mehrmals bereist udn geht den kulturellen Wurzeln nach, die das Abendland nachhaltig geprägt haben. 

 

Wann: 3.5.2016, 18:00 Uhr

Wo: Katholische Hochschule Freiburg, Karlstr. 63, Raum 3000 (Aula 3000)

 

Vortrag:

„Europa kommt aus Syrien“- kulturelle Wurzeln des Abendlandes im Vorderen Orient. Reiseimpressionen in Syrien und Libanon

Detlev Hoffmann

 

Diskussion:

Detlev Hoffmann

Angela Gärtner, Caritas International

Lama Sijare, Juristin aus Syrien, Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

 

Moderation: Prof. Dr. Nausikaa Schirilla, Prof. für Soziale Arbeit, Migration und interkulturelle Kompetenz – Katholische Hochschule Freiburg

 

Veranstalter: Katholische Hochschule Freiburg und Deutscher Caritasverband, Referat Migration und Integration

Quelle: Katholische Hochschule Freiburg 

2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 

Nepal-Kathmandu von 13. bis 18. März 2016

 

Frauen werden die höchsten Berge erobern!

Kathmandu, 17. März 2016

 

Die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen fand vom 13.-18. März 2016 in Kathmandu/ Nepal statt unter dem Motto „Frauen erklimmen die höchsten Berge“.

 

2.000 Frauen und etliche Männer nahmen an der kämpferischen Eröffnungsdemonstration am 13.März teil. 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 48 Ländern, darunter mehr als 200 nepalesische und internationale ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, beteiligten sich an dieser Konferenz. Frauen aus insgesamt 61 Ländern waren unmittelbar einbezogen, doch nicht alle konnten nach Kathmandu kommen. Die Festrede bei der Eröffnungszeremonie hielt Frau Onsari Gharti Magar, Sprecherin des nepalesischen Parlaments. In zehn Workshops am 14. und 15. März diskutierten 560 Teilnehmerinnen zentrale Themen der Frauenbewegung.

Die Generalversammlung am 16. und 17. März bildeten 74 Delegierte aus 40 Ländern, die 13 Länder Afrikas (5*), 8 Länder Asiens (4*), 13 Länder Europas (12*), 4 Länder aus dem Nahen und Mittleren Osten (4*) sowie 2  Länder aus Lateinamerika (9*) repräsentierten.

 

An der Konferenz nahm für den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. ihre Vorsitzende, Jasmina Prpić, teil.

 

Jugendliche Frauen sowie männliche Jugendliche als Freiwillige/Brigadisten, übernahmen bei der 2. Weltfrauenkonferenz Verantwortung für die Zukunft der Frauenbewegung.

 

Kathmandu Resolution

 

Quelle: World Women's Conference

Aktionswoche zum Internationalen Frauentag, Freiburg 2016

PROGRAMM
 
Anwältinnen ohne Grenzen laden Sie ganz herzlich zum Vortragsabend ein:

 

Vielfalt stärken
Chancengleichheit und
interkulturelle Öffnung 

in der Freiburger Stadtverwaltung

 

Migration und Integration sind Querschnittsthemen von großer und weiter wachsender gesellschaftlicher Bedeutung.  Für die gelungene Arbeitsintegration von Menschen mit ausländischen Wurzeln stellen deutsche Sprachkenntnisse sowie Bildung und Ausbildung insgesamt eine unabdingbare Voraussetzung dar. Aber wie sieht der Alltag aus, wenn diese Voraussetzungen gegeben sind: gute Deutschkenntnisse, eine gute Ausbildung erworben im Ausland oder durch die in Deutschland stattgefundene berufliche Qualifizierung?  

 

Diese Veranstaltung stellt einen Vorstoß dar, das Thema Vielfalt beim Zugang zum Arbeitsmarkt, auch im öffentlichen Dienst zu erörtern.  Wir werden den Fragen nachgehen, welche Strategien dazu bei der Stadt Freiburg bestehen.

 

Wann: Mittwoch, 9. März 2016 um 19.00 Uhr
Wo: Augustiner Museum Freiburg

 

Grußwort:

Dr. Tilmann von Stockhausen, Direktor des Augustinermuseums

Referentinnen:  

Snezana Sever, M.A., Leiterin der Geschäftsstelle Gender Mainstreaming der Stadt Freiburg

Nana Nanava, LL.M. Juristin aus Georgien, AOG Vorstandsmitglied
Moderation:         

Jasmina Prpić, LL.M., AOG Vorsitzende


Der Eintritt ist frei, im Anschluss an die Diskussion Umtrunk & und Häppchen. Anmeldungen nehmen wir unter Tel. 0761- 201 1910 / 0761- 80 520 oder per Mail gender@stadt.freiburg.de /info@aogde.com entgegen. 

 

Falls Sie sich erst kurzfristig entschließen, zu der Veranstaltung zu kommen, sind Sie auch ohne Anmeldung willkommen!

 

Veranstalterinnen: Anwältinnen ohne Grenzen e.V. und Geschäftsstelle Gender Mainstreaming der Stadt Freiburg

Foto:dpa

Freiburg, 03. März 2016
"Obergrenzen und Kontingente"

 

Seit dem letzten Jahr mehren sich Forderungen nach einer Obergrenze für den Zugang von Asylbewerbern. Erlaubt das Europarecht solche nationalen Alleingänge? Und welche rechtlichen Grenzen sind den aktuellen europäischen Bemühungen gesetzt, die Verfahrenszahlen in Europa über Kooperationen mit der Türkei zu senken? 

 

Wann: 03. März 2016 um 19:00 Uhr
Wo: Gasthaus zum Schützen, Schützenallee 12, Freiburg

Referentin: Prof. Dr. Anna Lübbe, Professorin an der Hochschule Fulda, AOG Mitglied

 

Die Referentin spricht »Über Obergrenzen und Kontingente. Deutsche und europäische Flüchtlingspolitik in der Krise«. Sie ist eine Spezialistin für Ausländerrecht, Flüchtlingsrecht und die zusammenhängenden Rechtsgebiete. Sie schreibt auch oft auf den einschlägigen Blogs.


Veranstalter: ASJ,  Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen

Berlin, 29.02.2016
 

IMAGE - Inklusion von Migrantinnen für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und Effizienz

 

Qualifizierte Migrantinnen als Gewinn für Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes

 

Qualifizierte Migrantinnen und Migranten haben es nicht leicht, einen ihrer Qualifikation adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Ihre Potenziale werden nur zum Teil erschlossen. In dem Forschungsprojekt „IMAGE – Inklusion von Migrantinnen für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und Effizienz“, das von BMBF gefördert wird, wurden Barrieren und Best Practices der Arbeitsmarktintegration von qualifizierten Migrantinnen sowie die Mehrwerte durch ihre Teilhabe in Wirtschaft und Wissenschaft untersucht.
In Form von Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Wissenschaftler(inne)n, Führungskräften, Diversity Manager(inne)n und interessierter Öffentlichkeit werden Probleme und Erfolgsfaktoren der Inklusion von qualifizierten Migrantinnen in Unternehmen, Organisationen und Hochschulen thematisiert.

 

Wann: 29. Februar 2016
Wo: dbb Forum Berlin, Friedrichstraße 169

 

An dem Forum nimmt für den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. Vorstandsmitglied Nana Nanava, teil.

 

Veranstalter: Organisiert wird die Veranstaltung durch das BMBF geförderte Forschungsprojekt: „IMAGE- Inklusion von Migrantinnen für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und Effizienz“ an der FH Bielefeld.

Berlin, 23.02.2016
 

Business and Professional Women-Germany: Neues Leben, neue Chance?

 

Arbeitsbiographien zugewanderter Frauen und mögliche Wege zurück zur angemessenen Arbeit


Wie hoch ist der Preis für den Neuanfang nach einer Auswanderung oder Flucht aus beruflicher Sicht? Die Referentinnen des Abends erzählen aus ihren eigenen Arbeitsbiographien und davon, warum man als ausgebildete Ärztin in der neuen Heimat vielleicht einen Aushilfsjob als Putzkraft annehmen muss. Ein interessanter Einblick auch deshalb, weil qualifizierte Fach- und Führungskräfte hierzulande dringend gesucht werden.
Der Abend thematisiert aus ganz persönlicher Sicht die Rahmenbedin-gungen, die zugewanderte Frauen in ihrem Arbeitsleben prägen und bewegt die spannende Frage, wie die Wege zurück zur eigentlichen Qualifikation aussehen können.

 

Key note von Jasmina Prpić, Gründerin des Vereines Anwältinnen ohne Grenzen e.V., Preisträgerin "Preis Frauen Europas 2012".

 

Datum         Di, 23.02.2016, 18:30 Uhr
Ort              Pangea Haus/Engagement Global, Trautenaustraße 5, Berlin
Kosten:       Mitglieder 10 €*, Nichtmitglieder 15,00 €* 
                  Getränke sind selbst zu zahlen

 

Veranstalterin: Busines and Professional Women - Germany

Club Berlin e.V.

UNI Freiburg, 16. Februar 2016

Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft
TTIP  – CETA – TiSA

 

Es macht uns alle reicher, sagen die einen. Es kostet uns die Demokratie, sagen die anderen. Selten waren internationale Verträge so umstritten, wie diese „Freihandelsabkommen“.

 

Wann: Dienstag, 16. Februar 2016

Zeit: 19.00 bis 21.00 Uhr

Wo: UNI Freiburg, KG I, HS 1015

 

ReferentinAnneliese Schmidt-Kaufhold, Rechtsanwältin in Freiburg, AOG Mitglied

Moderation: Regina Schaaber, Rechtsanwältin in Freiburg, AOG Vorstandsmitglied

 

„Anwältinnen ohne Grenzen“ wollen mit dieser Veranstaltung ihren Beitrag dazu leisten, die Auswirkungen der verhandelten Freihandels- und Investitionsschutzabkommen auf den Rechtsstaat und die Demokratie in Deutschland und Europa aufzeigen und diskutieren, insbesondere unter dem Aspekt auf die Auswirkungen auf Frauen. 

 

Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr. 

Veranstalter „ Anwältinnen ohne Grenzen“ e.V. 

Berlin, 16. Februar 2016

UN WOMEN Nationales Komitee Deutschland

 

 

Auf Einladung des UN WOMEN Nationales Komitee Deutschland

findet ein Dialogforum zur Vorbereitung der 60. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen statt.

 

Wann: Dienstag, 16. Februar 2016, 14.30 bis 17:00 Uhr
Wo: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,Glinkastraße 24, 10117 Berlin

 

An dem Forum nimmt für den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. unser Mitglied Marie-Teresa Weber, teil.  


Die 60. Sitzung der Frauenrechtskommission (FRK) der Vereinten Nationen findet vom 14. bis 24. März 2016 in New York statt. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Women’s empowerment and its link to sustainable development“ - Die Stärkung von Frauen im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung. Zur Überprüfung liegt das Thema vor: „The elimination and prevention of all forms of violence against women and girls” – die Eliminierung und Vermeidung jeglicher Form der Diskriminierung gegen Frauen und Mädchen (agreed conclusions der 57. Sitzung).

 

Veranstalter:
UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V.

14. Februar 2016
Aktionstag „One Billion Rising“

 

Tanzen für Frauenrechte

Anwältinnen ohne Grenzen tanzen mit!

 

Jede dritte Frau weltweit ist Opfer von Gewalt.

 

Nach Angaben der Vereinten Nationen wird jede dritte Frau auf der Welt in ihrem Leben zum Opfer von physischer oder sexueller Gewalt. Insgesamt sind demzufolge mehr als eine Milliarde Mädchen und Frauen betroffen. Täter sind in den meisten Fällen Lebenspartner oder männliche Familienmitglieder. 

 

In Deutschland sei etwa jede siebte Frau betroffen von einem strafrechtlich relevanten Übergriff. "One Billion Rising" (eine Milliarde erhebt sich) will sichtbar machen, wie viele Me nschen eine Milliarde sind und gleichzeitig das Recht der Frauen und Mädchen auf ein gewaltfreies Leben einfordern.

 

Anwältinnen ohne Grenzen machen mit!