Willkommen bei Anwältinnen ohne Grenzen e.V. Freiburg - Deutschland ! 

Wir, Juristinnen unterschiedlicher Herkunftsländer, haben uns am 6. November 2007 entschlossen, durch die Gründung dieses Vereines den Grundstein für eine vertiefte Gemeinschaft unter Juristinnen verschiedener Nationalitäten zu legen.

 

Trotz aller Fortschritte und Erfolge bei der Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichbehandlung der Frauen bestehen auch in ganz Europa nach wie vor unübersehbare Unterschiede zwischen der rechtlichen und der faktischen Gleichstellung der Geschlechter. Dies gilt übrigens auch für hoch entwickelte Ländern in denen oft die Auffassung vertreten wird, Frauen würden zwar in anderen Ländern diskriminiert, jedoch nicht in ihrem eigenen. Und übrigens:

 

"Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männdern ist kein Privileg sondern ein Grundrecht".

 

Aus diesem Grund haben wir uns zur Aufgabe gemacht: Uns mit Kolleginnen weltweit zu vernetzen und austauschen, Missstände benennen und sichtbar machen, Betroffene schützen und juristisch unterstützen.

2017 - Aktuelle Veranstaltungen & Aktionen

Freiburg, 28.11.2017

 

EINLADUNG

Frau, Flucht und Gewalt  

 

Vortrag mit einschließender Diskussion: Schutz von flüchtenden Frauen vor Gewalt in Frankreich

 

Die Migration als ein globales Phänomen hat in den letzten Jahren zugenommen und dies insbesondere seit 2015. In diesem Kontext erscheint es jedoch als besonders bemerkenswert, dass die Anzahl von Frauen heutzutage mehr als die Hälfte der internationalen Migrationsgruppe darstellt.

 

Am Dienstag, den 28.11.2017 um 19.00 Uhr

Ort: Südwind e.V., Loretto Str. 42, 79100 Freiburg

Referentin:  Anna Pingen, Juristin aus Frankreich, Mitglied bei Anwältinnen ohne Grenzen

 

Frauen auf der Flucht, die unter anderem auch der Gewalt ihres Ursprungslandes entfliehen wollen, erleben oft Gewalt auf dem Fluchtweg, nicht selten aber auch in den Flüchtlingsunterkünften des Staates, wo sie hofften eine sichere Zuflucht gefunden zu haben. Der Vortrag beleuchtet, ob und unter welchen Bedingungen in Frankreich "Gewalt gegen Frauen" als ein rechtlicher Fluchtgrund anerkannt wird und ob durch die Anerkennung ein besonderer Schutz für Frauen existiert. Darüber hinaus soll die konkrete

Frage nach dem Schutz vor Gewalt an diesen Frauen in den französischen Flüchtlingsunterkünften beleuchtet werden.

Veranstalterinnen: Anwältinnen ohne Grenzen e.V. in Kooperation mit DaMigra e.V. und dem Aktionsbündnis '16 Tage gegen Gewalt an Frauen' 

16 Tage "NEIN ZU GEWALT AN FRAUEN"

Freiburg, 25.11. bis 10.12.2017

 

Immer zwischen dem 25. November - Internationaler Tag "Nein zu Gewalt an Frauen"- und dem 10. Dezember - Internationaler Tag der Menschenrechte - engagieren sich tausende Menschen weltweit für die Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen".


Das Freiburger Aktionsbündnis "16 Tage - Stopp Gewalt gegen Frauen" ist ein seit vielen Jahren bestehender Zusammenschluss von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, um die Freiburger Aktionstage "Nein zu Gewalt an Frauen" zu organisieren. Ziel der Aktionstage ist, das Thema "Gewalt gegen Frauen" verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und über die verschiedenen Auswirkungen und Formen der weltweit gegen Frauen und Mädchen ausgeübten Gewalt zu informieren. 

 

Die diesjährigen Freiburger Aktionstage stehen unter dem Motto "Frauen wollen in Würde, Gewaltfreiheit und Sicherheit leben - hier und weltweit". Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen stehen das Thema "Feminismus und der erstarkende Sexismus & Rassismus" sowie die Tatsache, dass "sexualisierte Gewalt im Kontext von (Bürger-)Kriegen, Flucht und Migration in den letzten Jahren immens angestiegen" ist, im Mittelpunkt unserer Veranstaltungen und Aktionen.

 

Das Freiburger Aktonsbündnis "16 Tage - Stopp Gewalt gegen Frauen"

Programm

Hannover, 14./15. Oktober 2017

 

6. Fachkonferenz Sprache und
Recht 
des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V.

(BDÜ) 

 

Das Recht und die darauf aufbauenden Rechtssysteme sind eng an Sprache gebunden. Ohne Sprache ist das Recht und damit auch das Verstehen von Recht in den Augen vieler undenkbar. In einer globalisierten Welt, in der länderübergreifende Geschäftstätigkeiten
selbstverständlich sind, kriegerische Konflikte und Klimawandel neue
Migrationsströme entstehen lassen und die Mobilität der Menschen stark zugenommen hat, werden Mittler zwischen Sprachen und Rechtssystemen mehr denn je benötigt.

 

Professionelle Übersetzer und Dolmetscher bauen in der Justiz, in Unternehmen und im behördlichen Umfeld in zweifacher Hinsicht Brü-
cken. Sie können rechtliche Inhalte sprachlich übertragen und ermöglichen somit überhaupt erst die Kommunikation, die für erfolgreiche
Geschäftstätigkeiten beziehungsweise eine nachhaltige Integration unabdingbar ist.

 

Übersetzer und Dolmetscher –
Mittler zwischen Sprachen und Rechtssystemen

 

In 60 Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops werden bei dieser Fachkonferenz die sehr unterschiedlichen Facetten des Übersetzens und Dolmetschens im rechtlichjuristischen Bereich beleuchtet. 

 

An der Konferenz nahm die Vertreterin von Anwältinnen ohne Grenzen e.V., Jasmina Prpic, als Referentin zum Thema „Im Namen des Volkes“ - Dolmetschen in Asylverfahren aus der Sicht einer ehemaligen Richterin, selbst Kriegsflüchtling und Dolmetscherin, teil. 

 

Programm

Veranstalterin: Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)

Freiburg, 31. August 2017

 

FRAUENWAHLRECHT

 

Filmabend mit einschließender Diskussion

Vor fast 100 Jahren hatten Frauen* in Deutschland erstmals das Recht sich an Wahlen zu beteiligen. Ihre Nachbarinnen in der Schweiz mussten noch bis 1971 kämpfen, da die Schweiz eines der letzten europäischen Länder war, welches das Wahlrecht für Frauen einführte.

 

Gemeinsam mit über 40 Frauen*verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland ruft die Dachorganisation der Migrantinnenorganisationen - DaMigra Frauen* dazu auf, ihre Stimme für Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt, für Respekt, Toleranz und Mitmenschlichkeit und für eine demokratische Gesellschaft abzugeben.

Im Rahmen dieser Kampagne laden wir, Anwältinnen ohne Grenzen e.V., interessierte Frauen ein, den Film "Die göttliche Ordnung" gemeinsam anzuschauen und anschließend an einem runden Tisch das Thema Wahlrecht zu besprechen.

 

Wann: Donnerstag, den 31.08.2017 um 18:45 Uhr
Wo: Friedrichsbau, Kaiser-Joseph-Str. 270, 79098 Freiburg – Altstadt

 

Einschließend Diskussion im Nachbarcafe Sausalitos, Rempartstr. 4, 

Eine Veranstaltung von Anwältinnen ohne Grenzen e.V. in Kooperation mit DaMigra e.V.

Aktionswoche zum Internationalen Frauentag, Freiburg 2017

 

PROGRAMM
 
ANWÄLTINNEN OHNE GRENZEN e.V. laden Sie ganz herzlich zum Vortragsabend ein:

 

Frauen in der islamischen Welt

Zwischen Gesetzen, Rechten, Kultur und Werten

 

Freiburg, Mittwoch, 15. März 2017 

VHS im Schwarzen Kloster, Theatersaal, Rotteckring 12 

um 19:30 Uhr

 

In vielen Ländern sind Frauenrechte im Gesetz verankert. Doch die Lebenswirklichkeit vieler Frauen sieht anders aus. Sie bewegen sich in einem Spannungsfeld patriarchalischer Wertvorstellungen, das aus der Vermischung von kulturellen und islamischen Werten, Stammesgesetzen oder mündlich überlieferter Tradition entsteht.

 

Wie gehen Frauen in Afghanistan, Libyen und Saudi-Arabien mit diesem dynamischen Kontext um? 

 

Gäste/Impulsreferate:

  • Mandana Knust Rassekh Afshar - Rechtswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Menschenrechte in islamischen Staaten
  • Ursula Kneer – Amnesty International Länderexpertin für Saudi-Arabien, Golfstaaten und Jemen
  • Iman Bugaighis – Menschenrechtlerin aus Libyen

Moderation: Heide Serra, AMICA e.V.

Sprachen: Deutsch/Englisch (mit Übersetzung)

Eintritt frei!

 

Veranstalterinnen:  AMICA e.V., VHS Freiburg in Zusammenarbeit mit Anwältinnen ohne Grenzen und Amnesty International. 

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Gewaltfrei Leben, Feiern und Arbeiten!

10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Sexualstrafreform und die Praxis der Antidiskriminierungsarbeit

 

Freiburg, Dienstag, den 14. März 2017, 

Basler Straße 61, Räumlichkeiten pro familia  

10:00-13:00 Uhr

 

Immer wieder kommt es vor, das Menschen sich die Fragen stellen müssen, ob der Spruch vom Kollegen jetzt gerade eigentlich in Ordnung war, ob das Anfassen an der Brust auf der Tanzfläche ein Zufall war

oder ob der Club wirklich schon wieder voll war, weil ich wieder nicht reingelassen wurde etc.

 

Was viele nicht wissen,  ist, dass es Gesetzte gibt, die sie davor schützen sollen. 2016 wurde das AGG 10 Jahre alt. Seit über 10 Jahren sind also alle Menschen vor Diskriminierung und sexueller Belästigung geschützt? Aber wie stellt sich das im Alltag dar?

 

Referent*innen:

  • Regina Schaaber,  RAin in Freiburg, AOG e.V.
  • Annelise Schmidt-Kaufhold,  RAin in Freiburg, AOG, e.V.
  • Gerhard Tschöpe,  Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg

Moderation: Anna Stamm

Veranstalterinnen: Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg, pro familia und Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

2016 - Aktuelle Veranstaltungen & Aktionen

Günterstalstr. 41, 79102 Freiburg

STAMMTISCH „Frau zu Frau“

am Dienstag, den 25. Okt. 2016

 

-jeden letzten Dienstag im Monat

Cafe Artjamming Freiburg 

 

Empowerment von geflüchteten Frauen und Migrantinnen

 

Informationsveranstaltungsreihe von "Anwältinnen ohne Grenzen" 

2. Treffen mit  "Frauen of colour" aus Nigeria

 

Der Zugang zur Rechtsberatung bzw. Aufklärung über die Rechtslage  in Deutschland, die Ermittlung von Rechten und Möglichkeiten der Geflüchteten, eine Unterstützung bei der Kommunikation mit Behörden zu bekommen ist nicht einfach. Die europäische Verfahrensrichtlinie (RL 2013/32/EU) gesteht Geflüchteten ein Recht auf unentgeltliche Rechtsberatung im Rahmen ihres Verfahrens zu. Allerdings ist die Wahrnehmung dieses Rechts auf kostenfreie anwaltliche Beratung (und ggf. Vertretung) in Deutschland auf mittellose Geflüchtete mit sogenannter „Bleibeperspektive“ beschränkt. Damit wird viel zu vielen Geflüchteten die Möglichkeit auf ein faires Verfahren verwehrt.

Anwältinnen ohne Grenzen wollen mit einem Stammtisch die rechtlichen Themen aufgreifen und allen geflüchteten Frauen mit ihren Fragenstellungen zur Verfügungen stehen.

 

Wann: Dienstag, den 25. Oktober 2016 von 16-18 Uhr

Wo: Cafe Artjamming, Günterstalstr. 41, 79102 Freiburg

Referentin:  Maranatha Chukwuletam Duru, Anwältin aus Nigeria, AOG                        Mitglied


Ziel des Projektes 

 

Erzählen, zuhören, verstehen… 

 

Wie leben Frauen aus Nigeria in Freiburg? Vor  welchen Herausforderungen stehen sie? 

 

In einem vertrauensvollen Gespräch mit Vertreterinnen des Vereines Anwältinnen ohne Grenzen soll das Bedürfnis diese Frauengruppe zu den rechtlichen Themen entgegengenommen werden. Zu den gesuchten Themen werden unsere kompetente Mitglieder, Anwältinnen versuchen in den bevorstehenden Runden Tischsitzungen auf die konkreten Themen eingehen und so zur Klärung der brennenden Fragen beitragen.

 

Veranstalterinnen: 

Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

in Kooperation mit DaMigra e.V.

www.damigra.de

 

 

Gefördert durch DaMigra MUT Projekt 

Freiburg, 28. September 2016

 

FRAUEN DER WELT ERKLIMMEN DIE HÖCHSTEN BERGE


Berichte und Ergebnisse der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen im März 2016 in Kathmandu, Nepal

 

Wann: 28. September 2016 um 18.30 Uhr
Wo: Museum Natur und Mensch, städtische Museen Freiburg, 
Gerberau 32, 79098 Freiburg 

 

Referentinnen: 

Jasmina Prpić, Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

Mira Kaizl, Frauenverband Courage 

 

Moderation: 

Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg

 

Dokumentarfilm zur Konferenz:

Prof. Dr. Godula Kosack, Terre des femmes e.V.

 

Ziel dieser Konferenz war, dass sich Frauen weltweit mobilisieren, austauschen und sich in ihren Kämpfen unterstützen, um eine weltweite Bewegung für ihre Emanzipation auszubauen. 

Es nahmen 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 48 Ländern teil, darunter mehr als 200 nepalesische und internationale ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Frauen aus insgesamt 61 Ländern waren unmittelbar einbezogen. Die Generalversammlung bildeten 74 Delegierte aus 40 Ländern. In zehn Workshops diskutierten 560 Teilnehmerinnen zentrale Themen der Frauenbewegung.

Eintritt: 3 Euro

 

Veranstalterinnen: Anwältinnen ohne Grenzen, Courage, Freiburgerinnen aus aller Welt, Terre des femmes, MLPD

Günterstalstr. 41, 79102 Freiburg

STAMMTISCH „Frau zu Frau“

am Dienstag, den 27. Sept. 2016

 

-jeden letzten Dienstag im Monat

Cafe Artjamming Freiburg 

 

Empowerment von geflüchteten Frauen und Migrantinnen

 

Informationsveranstaltungsreihe von "Anwältinnen ohne Grenzen" 

1. Treffen mit geflüchteten Frauen aus Syrien

 

Menschen, die erst seit relativ kurzer Zeit in Deutschland leben, haben viele Fragen, die auch rechtliche Themen betreffen. Über Rechtsthemen zu informieren, befördert in mehrfacher Hinsicht Integration. Rechtliche Kenntnisse helfen, gute Entscheidungen zu Ausbildung, Fortbildung und beruflicher Integration zu treffen. Sie erhöhen die Chancen, zustehende Ansprüche wahrzunehmen, sowie Fehler zu vermeiden.

 

Wann: Dienstag, den 27.Sept.2016 von 17-20 Uhr

Wo: Cafe Artjamming, Günterstalstr. 41, 79102 Freiburg  


Ziel des Projektes 

 

Erzählen, zuhören, verstehen… 

Am Anfang steht das gegenseitige Interesse: Wie leben diejenigen, die schon lange in Deutschland  leben? Welche Erfahrungen bringen diejenigen mit, die dazugekommen sind?

 

Die Teilnehmerinnen erhalten durch Gespräche und Austausch über Grundlagen des deutschen Rechts mit Migrantinnen-Mitgliedern des Vereines Anwältinnen ohne Grenzen e.V. - die seit längere Zeit in Deutschland leben sowie auch mit deutschen Juristinnen - nicht nur rechtliche, sondern auch gesellschaftliche, politische  und kulturelle Informationen, die gleichzeitig eine Grundlagen für eine Integration darstellen können  und eine bessere Eingliederung in die deutsche Gesellschaft ermöglichen. Persönliche Erfahrungen über eigene Wege von Migrantinnen /Juristinnen sollen auch zum Empowerment und zur besseren Integration von geflüchteten Frauen und Migrantinnen beitragen. 

Veranstalterinnen: 

Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

in Kooperation mit DaMigra e.V.

www.damigra.de

 

 

Gefördert durch DaMigra MUT Projekt 

EUROPATAG in Freiburg
Donnerstag, 12. Mai 2016

 

Wann: 12. Mai 2016 von 13:00 bis 17:00Uhr
Ort: Kartoffelmarkt, Freiburg

 

Im Blickpunkt steht das Thema „Zuhause in Europa – gemeinsam in Frieden leben“.

 

An den Informationsständen wird ein buntes Programm mit Begegnungen, Gesprächen, Informationen, Musik, angeboten.

Verschiedene Organisationen stellen Ihre Projekte vor: 

 

Der Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. präsentiert seine, im November 2015 in Freiburg durchgeführte internationale Balkankonferenz zu Frauen, Frieden und Sicherheit - 15 Jahre UN Resolution 1325 vor die in Kooperation mit UN Women Nationales Kommitte Deutschland e.V. und unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments stattfand.

 

Veranstalter: Info-Point Europa Freiburg in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission in München und verschiedenen weiteren Kooperationspartnern.

 

Programm

„Europa kommt aus Syrien“

Freiburg, 3. Mai 2016

 

Vortrag und Diskussion

 

Syrien war im Jahr 2015 und ist 2016 in aller Munde. Krieg, Vertreibung und Flucht sowie der Terror des Daesch (sogenannter islamischer Staat) waren die bestimmenden Themen. Dabei ist auch die Zerstörung antiker Stätten und der damit einhergehende Verlust von Vergangenheit und Identität eine wichtige Frage- für die Menschen in der Region, aber auch für die Menschen in Deutschland. Aus Syrien (und nicht nur von dort) kommen derzeit Flüchtlinge, die eine reiche Kultur mit sich bringen. Aber nicht nur sie kommen, sondern auch „Europa kommt aus Syrien“. Letzteres sollte bei den Diskussion darüber, wie sich die Aufnahme so vieler Flüchtlinge auf die Gesellschaft in Deutschland auswirken wird, bedacht werden.

 

Detlef Hoffmann, viele Jahre Gymnasiallehrer und Fachleiter für Gemeinsschaftskunde am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbindung in Freiburg, inzwischen im Ruhestand, hat Syrien und den Libanon vor dem aktuellen Krieg mehrmals bereist udn geht den kulturellen Wurzeln nach, die das Abendland nachhaltig geprägt haben. 

 

Wann: 3.5.2016, 18:00 Uhr

Wo: Katholische Hochschule Freiburg, Karlstr. 63, Raum 3000 (Aula 3000)

 

Vortrag:

„Europa kommt aus Syrien“- kulturelle Wurzeln des Abendlandes im Vorderen Orient. Reiseimpressionen in Syrien und Libanon

Detlev Hoffmann

 

Diskussion:

Detlev Hoffmann

Angela Gärtner, Caritas International

Lama Sijare, Juristin aus Syrien, Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

 

Moderation: Prof. Dr. Nausikaa Schirilla, Prof. für Soziale Arbeit, Migration und interkulturelle Kompetenz – Katholische Hochschule Freiburg

 

Veranstalter: Katholische Hochschule Freiburg und Deutscher Caritasverband, Referat Migration und Integration

Quelle: Katholische Hochschule Freiburg 

2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 

Nepal-Kathmandu von 13. bis 18. März 2016

 

Frauen werden die höchsten Berge erobern!

Kathmandu, 17. März 2016

 

Die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen fand vom 13.-18. März 2016 in Kathmandu/ Nepal statt unter dem Motto „Frauen erklimmen die höchsten Berge“.

 

2.000 Frauen und etliche Männer nahmen an der kämpferischen Eröffnungsdemonstration am 13.März teil. 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 48 Ländern, darunter mehr als 200 nepalesische und internationale ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, beteiligten sich an dieser Konferenz. Frauen aus insgesamt 61 Ländern waren unmittelbar einbezogen, doch nicht alle konnten nach Kathmandu kommen. Die Festrede bei der Eröffnungszeremonie hielt Frau Onsari Gharti Magar, Sprecherin des nepalesischen Parlaments. In zehn Workshops am 14. und 15. März diskutierten 560 Teilnehmerinnen zentrale Themen der Frauenbewegung.

Die Generalversammlung am 16. und 17. März bildeten 74 Delegierte aus 40 Ländern, die 13 Länder Afrikas (5*), 8 Länder Asiens (4*), 13 Länder Europas (12*), 4 Länder aus dem Nahen und Mittleren Osten (4*) sowie 2  Länder aus Lateinamerika (9*) repräsentierten.

 

An der Konferenz nahm für den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. ihre Vorsitzende, Jasmina Prpić, teil.

 

Jugendliche Frauen sowie männliche Jugendliche als Freiwillige/Brigadisten, übernahmen bei der 2. Weltfrauenkonferenz Verantwortung für die Zukunft der Frauenbewegung.

 

Kathmandu Resolution

 

Quelle: World Women's Conference

Aktionswoche zum Internationalen Frauentag, Freiburg 2016

PROGRAMM
 
Anwältinnen ohne Grenzen laden Sie ganz herzlich zum Vortragsabend ein:

 

Vielfalt stärken
Chancengleichheit und
interkulturelle Öffnung 

in der Freiburger Stadtverwaltung

 

Migration und Integration sind Querschnittsthemen von großer und weiter wachsender gesellschaftlicher Bedeutung.  Für die gelungene Arbeitsintegration von Menschen mit ausländischen Wurzeln stellen deutsche Sprachkenntnisse sowie Bildung und Ausbildung insgesamt eine unabdingbare Voraussetzung dar. Aber wie sieht der Alltag aus, wenn diese Voraussetzungen gegeben sind: gute Deutschkenntnisse, eine gute Ausbildung erworben im Ausland oder durch die in Deutschland stattgefundene berufliche Qualifizierung?  

 

Diese Veranstaltung stellt einen Vorstoß dar, das Thema Vielfalt beim Zugang zum Arbeitsmarkt, auch im öffentlichen Dienst zu erörtern.  Wir werden den Fragen nachgehen, welche Strategien dazu bei der Stadt Freiburg bestehen.

 

Wann: Mittwoch, 9. März 2016 um 19.00 Uhr
Wo: Augustiner Museum Freiburg

 

Grußwort:

Dr. Tilmann von Stockhausen, Direktor des Augustinermuseums

Referentinnen:  

Snezana Sever, M.A., Leiterin der Geschäftsstelle Gender Mainstreaming der Stadt Freiburg

Nana Nanava, LL.M. Juristin aus Georgien, AOG Vorstandsmitglied
Moderation:         

Jasmina Prpić, LL.M., AOG Vorsitzende


Der Eintritt ist frei, im Anschluss an die Diskussion Umtrunk & und Häppchen. Anmeldungen nehmen wir unter Tel. 0761- 201 1910 / 0761- 80 520 oder per Mail gender@stadt.freiburg.de /info@aogde.com entgegen. 

 

Falls Sie sich erst kurzfristig entschließen, zu der Veranstaltung zu kommen, sind Sie auch ohne Anmeldung willkommen!

 

Veranstalterinnen: Anwältinnen ohne Grenzen e.V. und Geschäftsstelle Gender Mainstreaming der Stadt Freiburg

Foto:dpa

Freiburg, 03. März 2016
"Obergrenzen und Kontingente"

 

Seit dem letzten Jahr mehren sich Forderungen nach einer Obergrenze für den Zugang von Asylbewerbern. Erlaubt das Europarecht solche nationalen Alleingänge? Und welche rechtlichen Grenzen sind den aktuellen europäischen Bemühungen gesetzt, die Verfahrenszahlen in Europa über Kooperationen mit der Türkei zu senken? 

 

Wann: 03. März 2016 um 19:00 Uhr
Wo: Gasthaus zum Schützen, Schützenallee 12, Freiburg

Referentin: Prof. Dr. Anna Lübbe, Professorin an der Hochschule Fulda, AOG Mitglied

 

Die Referentin spricht »Über Obergrenzen und Kontingente. Deutsche und europäische Flüchtlingspolitik in der Krise«. Sie ist eine Spezialistin für Ausländerrecht, Flüchtlingsrecht und die zusammenhängenden Rechtsgebiete. Sie schreibt auch oft auf den einschlägigen Blogs.


Veranstalter: ASJ,  Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen

Berlin, 29.02.2016
 

IMAGE - Inklusion von Migrantinnen für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und Effizienz

 

Qualifizierte Migrantinnen als Gewinn für Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes

 

Qualifizierte Migrantinnen und Migranten haben es nicht leicht, einen ihrer Qualifikation adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Ihre Potenziale werden nur zum Teil erschlossen. In dem Forschungsprojekt „IMAGE – Inklusion von Migrantinnen für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und Effizienz“, das von BMBF gefördert wird, wurden Barrieren und Best Practices der Arbeitsmarktintegration von qualifizierten Migrantinnen sowie die Mehrwerte durch ihre Teilhabe in Wirtschaft und Wissenschaft untersucht.
In Form von Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Wissenschaftler(inne)n, Führungskräften, Diversity Manager(inne)n und interessierter Öffentlichkeit werden Probleme und Erfolgsfaktoren der Inklusion von qualifizierten Migrantinnen in Unternehmen, Organisationen und Hochschulen thematisiert.

 

Wann: 29. Februar 2016
Wo: dbb Forum Berlin, Friedrichstraße 169

 

An dem Forum nimmt für den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. Vorstandsmitglied Nana Nanava, teil.

 

Veranstalter: Organisiert wird die Veranstaltung durch das BMBF geförderte Forschungsprojekt: „IMAGE- Inklusion von Migrantinnen für mehr Anerkennung, Gleichberechtigung und Effizienz“ an der FH Bielefeld.

Berlin, 23.02.2016
 

Business and Professional Women-Germany: Neues Leben, neue Chance?

 

Arbeitsbiographien zugewanderter Frauen und mögliche Wege zurück zur angemessenen Arbeit


Wie hoch ist der Preis für den Neuanfang nach einer Auswanderung oder Flucht aus beruflicher Sicht? Die Referentinnen des Abends erzählen aus ihren eigenen Arbeitsbiographien und davon, warum man als ausgebildete Ärztin in der neuen Heimat vielleicht einen Aushilfsjob als Putzkraft annehmen muss. Ein interessanter Einblick auch deshalb, weil qualifizierte Fach- und Führungskräfte hierzulande dringend gesucht werden.
Der Abend thematisiert aus ganz persönlicher Sicht die Rahmenbedin-gungen, die zugewanderte Frauen in ihrem Arbeitsleben prägen und bewegt die spannende Frage, wie die Wege zurück zur eigentlichen Qualifikation aussehen können.

 

Key note von Jasmina Prpić, Gründerin des Vereines Anwältinnen ohne Grenzen e.V., Preisträgerin "Preis Frauen Europas 2012".

 

Datum         Di, 23.02.2016, 18:30 Uhr
Ort              Pangea Haus/Engagement Global, Trautenaustraße 5, Berlin
Kosten:       Mitglieder 10 €*, Nichtmitglieder 15,00 €* 
                  Getränke sind selbst zu zahlen

 

Veranstalterin: Busines and Professional Women - Germany

Club Berlin e.V.

UNI Freiburg, 16. Februar 2016

Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft
TTIP  – CETA – TiSA

 

Es macht uns alle reicher, sagen die einen. Es kostet uns die Demokratie, sagen die anderen. Selten waren internationale Verträge so umstritten, wie diese „Freihandelsabkommen“.

 

Wann: Dienstag, 16. Februar 2016

Zeit: 19.00 bis 21.00 Uhr

Wo: UNI Freiburg, KG I, HS 1015

 

ReferentinAnneliese Schmidt-Kaufhold, Rechtsanwältin in Freiburg, AOG Mitglied

Moderation: Regina Schaaber, Rechtsanwältin in Freiburg, AOG Vorstandsmitglied

 

„Anwältinnen ohne Grenzen“ wollen mit dieser Veranstaltung ihren Beitrag dazu leisten, die Auswirkungen der verhandelten Freihandels- und Investitionsschutzabkommen auf den Rechtsstaat und die Demokratie in Deutschland und Europa aufzeigen und diskutieren, insbesondere unter dem Aspekt auf die Auswirkungen auf Frauen. 

 

Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr. 

Veranstalter „ Anwältinnen ohne Grenzen“ e.V. 

Berlin, 16. Februar 2016

UN WOMEN Nationales Komitee Deutschland

 

 

Auf Einladung des UN WOMEN Nationales Komitee Deutschland

findet ein Dialogforum zur Vorbereitung der 60. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen statt.

 

Wann: Dienstag, 16. Februar 2016, 14.30 bis 17:00 Uhr
Wo: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,Glinkastraße 24, 10117 Berlin

 

An dem Forum nimmt für den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. unser Mitglied Marie-Teresa Weber, teil.  


Die 60. Sitzung der Frauenrechtskommission (FRK) der Vereinten Nationen findet vom 14. bis 24. März 2016 in New York statt. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Women’s empowerment and its link to sustainable development“ - Die Stärkung von Frauen im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung. Zur Überprüfung liegt das Thema vor: „The elimination and prevention of all forms of violence against women and girls” – die Eliminierung und Vermeidung jeglicher Form der Diskriminierung gegen Frauen und Mädchen (agreed conclusions der 57. Sitzung).

 

Veranstalter:
UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V.

14. Februar 2016
Aktionstag „One Billion Rising“

 

Tanzen für Frauenrechte

Anwältinnen ohne Grenzen tanzen mit!

 

Jede dritte Frau weltweit ist Opfer von Gewalt.

 

Nach Angaben der Vereinten Nationen wird jede dritte Frau auf der Welt in ihrem Leben zum Opfer von physischer oder sexueller Gewalt. Insgesamt sind demzufolge mehr als eine Milliarde Mädchen und Frauen betroffen. Täter sind in den meisten Fällen Lebenspartner oder männliche Familienmitglieder. 

 

In Deutschland sei etwa jede siebte Frau betroffen von einem strafrechtlich relevanten Übergriff. "One Billion Rising" (eine Milliarde erhebt sich) will sichtbar machen, wie viele Me nschen eine Milliarde sind und gleichzeitig das Recht der Frauen und Mädchen auf ein gewaltfreies Leben einfordern.

 

Anwältinnen ohne Grenzen machen mit!