Veranstaltungen & Aktionen 2015

Freiburg, 7. Dezember 2015

Vergewaltigung als Mittel der Kriegsführung 

 

Die Verfolgung sexualisierter Gewalt vor dem UN-Jugoslawien-Tribunal in Den Haag (ICTY)

 

Wann: Montag, 7. Dezember 2015

Zeit: um 19.00 Uhr

Wo: Historisches Kaufhaus, Kaminsaal in Freiburg

 

Referentin: Claudia Hofer, Frauenbeauftragte des ICTY

 

Das Jugoslawien-Tribunal ist das erste Internationale Strafgericht, das Kriegsverbrecher wegen Vergewaltigung als Mittel der Kriegsführung verurteilt hat.

 

Claudia Hoefer, seit 2001 am Jugoslawien-Tribunal, leitet ein internationales Team, das die von der UN-Generalversammlung gewählten Richter berät. Sie ist auch die Frauenbeauftragte des Tribunals.

Sie zeigt die Probleme der rechtlichen Verfolgung sexualisierter Kriegsgewalt auf und was zukünftig berücksichtigt werden muss, um eine wirksame Bekämpfung zu gewährleisten.

 

Veranstalterinnen: Stelle zur Gleichberechtigung der Frau in Kooperation mit Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

Freiburg 25. November bis 10. Dezember 2015

Aktionstage STOP Gewalt gegen Frauen

 

Menschenrechte sind unteilbar - Frauenrechte sind Menschenrechte

 

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist nach wie vor ein Tabu-Thema im privaten wie im öffentlichen Raum, hierzulande wie ach weltweit. Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Gesichter: von der Belästigung, über alltägliche sexuelle Anmachen, psychische und/oder körperliche Verletzung und Misshandlung, sexuellern Missbrauche, ökonomische Ungleichheit, Abhängigkeit vom (Ehe)Partner oder der Familie, Frauenhandel, Verschleppungen und Vergewaltigung, Zwangsheirat, Zwangsprostitution sowie Verletzung elementarer Menschenrechte wie z.B. Verweigerung von Bildung, Selbstbestimmung und Eigenständigkeit bin hin zur Tötung. Fest steht auch, dass häusliche Gewalt immer noch die am meisten verbreitete Gewalt an Frauen ist.

 

Programm

Stuttgart, 4. Dezember 2015

Im Einsatz für die Menschenrechte von Frauen

 

Vortrag von Jasmina Prpić, Anwältinnen ohne Grenzen e.V. und Frau Europas 2012

 

Wann:    04.12.2015 

Zeit:       von 19:30 bis 21:30

Ort:        ABZ-Stuttgart
Name:    Arbeiter Bildungszentrum Süd

 
Es ist ein langer Weg bis ein Frauenlächeln nicht nur erahnt, sondern auch gesehen werden darf - oder ...

der Weg der Frau aus der Opferrolle nach einer Vergewaltigung zur aktiven Teilhabe in der Politik

 

Veranstalter: Arbeiter Bildungszentrum (ABZ) Stuttgart 

Programm

"Wir brechen das Schweigen"

25.11. – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

 

"WIR BRECHEN DAS SCHWEIGEN"

 

"Anwältinnen ohne Grenzen" beteiligen sich und unterstützen die Aktion das Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und machen das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ weiter bekannt: Das erste bundesweite Beratungsangebot für Frauen ist an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr unter der Rufnummer 08000 116 016 und per Online-Beratung auf www.hilfetelefon.de erreichbar!

 

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Menschen an diesem Tag weltweit für die Beseitigung von Gewalt und Diskriminierung an Frauen ein. So auch in Deutschland, wo Gewalt gegen Frauen noch immer trauriger Alltag ist. Jede dritte Frau ist von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Rund 25 Prozent aller Frauen erleben Gewalt in ihrer Partnerschaft. Mehr als die Hälfte der Frauen wurde mindestens einmal in ihrem Leben sexuell belästigt – zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Europäischen Union. Doch nur 20 Prozent dieser Frauen nutzen die bestehenden Beratungseinrichtungen.

 

Quelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Berlin, 9. November 2015

 

Workshop „Geflüchtete Frauen -
Wie Integration gelingen kann“ 

Europäische Bewegung Deutschland (EBD)

 

Wann: Montag, 9. November 2015

Zeit:   16:30-18:00 Uhr
Ort:    Europäische Bewegung Deutschland e.V.
          Sophienstr. 28/29, 10178 Berlin  

 

PROGRAMM
 
Begrüßung  
Prof. Gudrun Schmidt-Kärner, Präsidentin des Preises Frauen Europas, Europainstitut Klaus Mehnert, Deutscher Akademikerinnenbund e.V. (DAB), GSK Russlandpartner
 

Impulse und Diskussion

Jasmina Prpić, Vorsitzende, Anwältinnen ohne Grenzen e.V., Preisträgerin Preis Frauen Europas - Deutschland 2012

Inge Bell, Bell Media, Preisträgerin Preis Frauen Europas - Deutschland 2007,

Ülker Radziwill, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, Stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion, Sprecherin für Soziales und Senioren, Mitglied im Ältestenrat

Melanie Bierbaum, Praktikerin aus der Flüchtlingshilfe Berlin, Mitgründerin Bürgerinitiative
   
Moderation;

Linn Selle, Vorstandsmitglied, Europäische Bewegung Deutschland, Preisträgerin Preis Frauen Europas - Deutschland 2014

 

Ziel / Thema
Integration wird durch Frauen mit Leben gefüllt, das ist mehr als nur eine Binsenweisheit. Aber wie steht es um die Position und Rolle geföüchteter Frauen in Deutschland? Die politische und mediale Diskussion richtet sich zurzeit zum größten Teil auf die Anzahl und erste Unterbringung geflüchteter Menschen in Deutschland. Da jedoch viele von ihnen dauerhaft in Deutschland bleiben werden stellt sich inbesondere die Frage nach ihrer Integration und hier sind vor allem Frauen gefragt. Die Diskussionsrunde soll einen ersten Anstoß bieten um die Frage zu diskutieren wie geflüchtete Frauen heute gefördert werden, welche Rolle ihre Integration spielt aber auch welche Hindernisse ihrer Integration entgegenstehen. Praktiker und politische Entscheidungsträger sollen zusammengebracht werden, ebenso werden die persönlichen Erfahrungen von geflüchteten Frauen und heute erfolgreich integrierten Frauen diskutiert werden.

 

Hintergrund der Veranstaltung

Einige Preisträgerinnen sind in der Flüchtlingshilfe aktiv und dort immer wieder praktisch auf die Probleme stoßen, dass geflüchtete Frauen weniger Chancen haben an Integrationsangeboten teilzuhaben. Auch haben einige der Preisträgerinnen selbst persönliche Erfahrungen der Flucht gemacht. Gerade vor dem Hintergrund, dass Integration vor allem durch Frauen mit Leben gefüllt wird würden wir dies gerne aus politischer und praktischer Sicht diskutieren und hoffentlich auch Anstöße in dieser Debatte setzen. 

 

Teilnehmerliste: 

Quelle: Europäische Bewegung Deutschlands 

Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments

Freiburg, 2.- 4. November 2015

 

Internationale Konferenz

„Frauen, Frieden und Sicherheit auf dem Balkan“

 

Die von 2. bis 4. November 2015 in Freiburg von Anwältinnen ohne Grenzen e.V. in Kooperation mit UN WOMAN Nationales Komitee Deutschland e.V. organisierte internationale Konferenz „Frauen, Frieden und Sicherheit auf dem Balkan“, die unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments stand, ist erfolgreich zu Ende gegangen.

 

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Freiburg, 16. 10. 2015

Recht als Mittel gesellschaftlicher Veränderung 

 

Vortrag im Rahmen der Ersti-Woche

 

Liebe Interessierte,

erstmalig findet dieses Jahr im Rahmen der Erstsemester-Woche ein Vortrag statt, der den Erstsemestern eine erste inhaltliche Perspektive bieten soll. Wir freuen uns sehr, dazu

 

Jasmina Prpic LL.M. Vorsitzende des Vereines

Anwältinnen ohne Grenzen e.V. und 

Trägerin des Preises ¨Frau Europas 2012¨

gewonnen zu haben.   

 

Termin: 16.10.15 um 18.00 c.t.

Ort: HS1010, KG I

 

Dazu sind insbesondere alle Erstsemester eingeladen, aber natürlich auch alle anderen Interessierten sind herzlichst eingeladen.

 

Quelle: UNI Freiburg

Fachschaft Jura

Istanbul, 12.-14. Oktober 2015

 

Vom 12. bis zum 16. Oktober 2015 findet in der Türkei das „Globale Forum für Migration und Entwicklung“ statt. Die zwei ersten Tage sind für die Zivilgesellschaft vorgesehen und die zwei letzten für die Regierungen. Am 15. Oktober ist ein Meinungsaustausch zwischen Vertretern der Zivilgesellschaften und Vertretern von Regierungen geplant. 

           

2015 ist ein besonderes Jahr für die Entwicklungs-politik: Erstmals gibt es ein europäisches Themenjahr, das sich den Außenbeziehungen und der Rolle Europas in der Welt widmet. Ein großes Thema wird der weltweite Flüchtlingsstrom sein. 

 

Das Forum findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Mehr als 320 Vertreter aus der weltweiten Zivilgesellschaft, insbesondere im Bereich Migranten, Menschenrechte sowie Entwicklung tätige Organisationen sowie Gewerkschaften werden sich im Rahmen des Forums zu Diskussionen treffen. 

 

An dem Forum nimmt für den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V. Diane Sifflet aus Genf, Juristin & Personalentwicklungsberaterin französischer Herkunft teil.  

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Dado Ruvic/Reuters

Gelsenkirchen, 28. September 2015

           Juli 1995 - Juli 2015

20 Jahre Völkermord in Srebrenica

Die verdrängte Wahrheit über den Bosnienkrieg

 

Srebrenica, der Name einer bosnischen Kleinstadt, ist zum Symbol für die Rückkehr des Völkermords nach Europa und für das Versagen der internationalen Politik geworden. Die Auseinandersetzung mit Srebrenica bleibt auch heute ein Prüfstein für den Zustand der Welt und die Verantwortung der Vereinten Nationen.

 

Im Rahmen der Jahrestagung der Offene Akademie Gelsenkirchen 2015 findet die Vorlesung mit einschließenden Diskussion zum Thema

 

20 Jahre Völkermord in Srebrenica -

"Die verdrängte Wahrheit über den Bosnienkrieg"

 

Referenten:

  • Jasmina Prpić,LL.M., Anwältinnen ohne Grenzen e.V.
  • Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling, Bundesminister aD

 

Wann: Montag, 28.09.2015 um 16:00 Uhr

Wo: Offene Akademie Gelsenkirchen

 

Jasmina Prpić, deutsch-bosnische Juristin und Frauenrechtlerin, flüchtete1992 nach Deutschland und spürte am eigenen Leib die Auswirkungen des Krieges im ehemaligen Jugoslawien. Kurz nach ihrer Flucht erfuhr sie von massenhaften Vergewaltigungen von Frauen als Strategie der Kriegsführung in Bosnien. 2007 gründete sie mit Kolleginnen den Verein Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

 

Christian Schwarz-Schilling, studierte ostasiatische Kultur, Sprachwissenschaften und Geschichte. Von 1982 – 1992 war er Bundesminister für Post und Telekommunikation. Er war Zeitzeuge des Geschehens und warnte einige Tage vor dem Massaker als Vorsitzender des Unterausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe vor dem eintretenden Desaster. Leider blieb seine Stimme ungehört.

 

Beide sprechen heute gemeinsam zum Thema. Frau Prpić wird die Situation von Ex-Jugoslawien und Bosnien darstellen mit statistischen Daten und Bildern aus Srebrenica. Anschließend wird Christian Schwarz-Schilling von den damaligen Hintergründen berichten und seine persönlichen Erfahrungen schildern. Er reiste viele Jahre als internationaler Mediator durch das Land.

 

Veranstalter: Offene Akademie Gelsenkirchen

 

Frankfurt, 27. Juli 2015

FRAUEN, FRIEDEN UND SICHERHEIT

Anwältinnen ohne Grenzen e.V.

 

Auf Einladung von Zonta Club Frankfurt II stellt Jasmina Prpić  die Arbeit des Vereines Anwältinnen ohne Grenzen vor und berichtet über die aktuellen Projekten unter dem Titel 

 

"FRAUEN, FRIEDEN und SICHERHEIT"

 

Wann: Montag, den 29. Juli 2015 um 19.30 Uhr

Wo: Restaurant Main Nizza, Untermainkai 17, Frankfurt am Main

 

Zonta Club Frankfurt II ist ein von  1.200 Zonta Clubs weltweit. Das ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen in verantwortungs-vollen Positionen, die sich dafür einsetzen, die Lebenssituation von Frauen im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern.Zonta wurde 1919 in den USA als erste weibliche Service-Organisation gegründet. Der Name Zonta ist der Symbolsprache der Sioux Indianer entlehnt und bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauens-würdig und integer sein.

 

Ziel der Club ist es, Kontakte zwischen Frauen verschiedener Nationen und generell die internationale Verständigung zu fördern. ZONTA-Mitglieder tragen im Beruf Verantwortung und bringen ihr Können und ihre Kontakte in das Netzwerk ein, um benachteiligte Frauen zu unterstützen, begabte Frauen zu fördern und für die Rechte von Frauen in aller Welt einzutreten.

 

Veranstalter: Zonta Club Frankfurt II

Einladung 

ZONTA_Montagsmeeting 27 07 2015.pdf
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Foto: Ann-Christine Woehrl

Museum Natur und Mensch Freiburg

Montag, 7. Juli 2015

Frauenrechte  

 

Im Rahmen der geplanten Ausstellung UN/SICHTBAR Frauen überleben Säure, Fotografien von Ann-Christine Woehrl veranstalten "Anwältinnen ohne Grenzen" im Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch eine gemeinsame Abendveran-staltung zum Thema 

 

Rechtliche und tatsächliche Situation von Frauen in:

Afghanistan, Indien und Iran 

 

So sehr sich diese drei Länder in ihrer Kultur, der Religion und der politischen Situation unterscheiden, weisen sie eine traurige Ähnlichkeit auf: Frauen sind von einer vollen Gleichberechtigung weit entfernt. Und Frauen sind in erschreckendem Ausmaß Opfer von Gewalt, von Tötungsdelikten, Vergewaltigungen, Säureattentaten, Gewalt in Familien. In allen drei Ländern gibt es allerdings Gesetze zum Schutz von Frauen, und es gibt engagierte Frauen und Männer, die sich für Frauenrechte einsetzen. 

 

Wir wollen der Frage nachgehen, wie die rechtliche Stellung von Frauen in diesen Ländern ist, und ob und wie Rechte in der Realität verwirklicht werden können.

 

Referentinnen

  • Mandana Knust, Juristin in Freiburg,  
  • Nirmala Conjeevaram, Juristin in Frankfurt, AOG Mitglied
  • Beatrice Schrade, Rechtsanwältin in Freiburg, AOG Mitglied

 

Moderation:  Barbara Motz, Rechtsanwältin in Freiburg, AOG Mitglied 

 

Wann: Montag, 7. Juli 2015 um 19 Uhr 

Wo: Museum Natur und Mensch, Gerberau 32

 

Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr.

Einladung

Foto: AFP, Spiegelonline

Stadtbibliothek, Freiburg

Mittwoch, 10. Juni 2015 

 

"Frauenrechte in Nigeria – Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Boko Harams genderspezifischer Gewaltterror" 

 

„Anwältinnen ohne Grenzen“ laden in Kooperation mit Info-Point Europa und die Stadtbibliothek Freiburg zum Vortrag „Frauenrechte in Nigeria" ein.

 

Durch die Entführung von fast dreihundert Schülerinnen am 14. April 2014 durch die radikal-islamistische Gruppierung Boko Haram in der nordnigerianischen Stadt Chibok gelangte Nigeria in den internationalen Fokus. Seither demonstriert die nigerianische Bevölkerung gegen die Untätigkeit der Regierung. 


Immer wieder entführen Boko-Haram-Kämpfer bei ihren Angriffen Frauen und Mädchen. Die Entführungen zeigen die genderspezifische Gewaltdimension des blutigen Konflikts im Nordosten Nigerias. Boko Haram nutzt die Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Instrument ihres Terrors. Frauen sind Ware und Verhandlungsmasse.

 

Referentin: Maranatha Chukwuletam Duru, Solicitor aus Nigeria, AOG

Moderation: RAin Patrizia Cutaia, AOG Mitglied

 

Wann: Mittwoch, 10. Juni 2015 um 20.00 Uhr
Wo: Stadtbibliothek Freiburg, Hauptstelle, Münsterplatz 17, 79098 Freiburg

 

Maranatha Chukwuletam Duru lebt seit 2009 in Freiburg. Die 32 jährige Juristin studierte Rechtswissenschaften an der Universität in Jos (Nigeria) und war in Nigeria als Rechtsanwältin tätig.

 

Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr.

Der Eintritt ist frei.

41. Feministischer Juristinnentag  

Landshut/Bayern, 08.-10. Mai 2015 

 

"ALLE UND ALLES UNTER EINEM DACH"

 

Der Feministische Juristinnentag (FJT) bringt seit 1978 feministische Juristinnen zusammen - Rechtsanwältinnen und Richterinnen ebenso wie Studentinnen, Rechtswissenschaftlerinnen und juristische Geschlechteraktivistinnen.

 

Der FJT ist ein selbstorganisierter Raum, um die Verbindungen von Recht und Geschlechterordnung, Herrschaft und Emanzipation zu untersuchen und rechtspolitische Handlungsstrategien zu entwickeln. Die feministische Rechtswissenschaft findet hier eines ihrer wenigen Zuhause im deutschsprachigen Raum: Neben Vorträgen, Workshops und Podien zu verschiedensten Themen, wird gefeiert, sich vernetzt und ausgetauscht.

 

Ein vielfältiges Programm ist vorgesehen

 

"Anwältinnen ohne Grenzen" werden durch unser Vorstandsmitglied RAin Siba Irsheid aus Freiburg mit dem Vortrag "Frauen in Jordanien" vertreten. 

 

In Jordanien haben sich Frauen im Vergleich zu anderen arabischen Ländern weitgehende Freiheitsrechte erkämpft. Die Ausbreitung terroristischer Organisationen und Siege des IS in angrenzenden Staaten stellen für sie eine extreme Gefährdung dar. In der AG geht es zunächst um die aktuelle Rechtslage von Frauen in Jordanien, dann um die Frage, warum terroristische Organisationen wie der IS für manche Frauen attraktiv zu sein scheinen und schließlich, wie Frauen in Jordanien Widerstand leisten und sich international vernetzen.

 

Veranstalter:"Frauen streiten für ihr Recht e.V", Frankfurt a.M.

Quelle: www.feministischer-juristinnentag.de 

3 sat

3 SAT "scobel" am Donnerstag,

23. April 2015, um 21.00 Uhr

 

Flüchtlinge
Solidarität auf dem Prüfstand

 

Mehr als 50 Millionen Menschen waren 2014 auf der Flucht - so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.

 

Neun von zehn dieser Flüchtlinge wurden von Entwicklungsländern aufgenommen. Wie sieht es mit den Industriestaaten aus?

Für 2015 rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit 200.000 Asylanträgen. Wie soll Deutschland mit den Flüchtlingen umgehen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen darüber, wie solidarisch agieren wir in Deutschland angesichts der Flüchtlingskatastrophe innerhalb Europas?

 

Wie steht es mit dem von der Philosophin Hannah Arendt geforderten "Recht des Menschen auf Rechte", wenn Verzweifelte versuchen, der Armut zu entkommen?

 

Als Gast und juristische  Expertin diskutiert auch Dr. Anna Lübbe, Professorin an der Hochschule Fulda mit dem Schwerpunkt Flüchtlingsrecht. Sie ist Mitglied im Netzwerk Migrationsrecht und bei Anwältinnen ohne Grenzen.

 

Quelle: 3 SAT

Bosnien Herzegowina

Sarajevo, 7/8 April 2015 

 

Vergewaltigung als Kriegsverbrechen

Konferenz "Schweigen brechen"

 

Die parlamentarische Versammlung des Europarats geht davon aus, dass während des Konflikts im heutigen Bosnien-Herzegowina ca. 20.000 Frauen vergewaltigt wurden. Diese Verbrechen waren Teil der Kriegsstrategie. Offiziell sind jedoch nur 2.000 Personen als Opfer sexueller Gewalt registriert. Die Mehrheit schweigt – und bewahrt damit unwillentlich die Täter vor Strafverfolgung. Scham und Angst: Das sind die Hauptgründe dafür, dass die Betroffenen die Verbrechen nicht anzeigen.

Zeuginnen stärken, das Umfeld schulen!

 

Was braucht eine Frau, um unter diesen Umständen gegen ihren Vergewaltiger auszusagen? Auf der AMICA e.V. Freiburg zusammen mit der langjährigen Partnerin Prijateljice in Tuzla organisierten Konferenz "Schweigen brechen"soll herausgefunden werden, welche Voraussetzungen und welche Art von Unterstützung benötigt die Frau um ihr Schweigen zu brechen. 

 

Neben Referentinnen und Refenten aus Bosnien ist als Gast der Konferenz 

 

Jasmina Prpić, Anwältinnen ohne Grenzen e.V.- Deutschland

 

zum Einführungsvortrag - "Ein Vergleich zur deuschen und japanischen Vergangenheitsbewältigung" eingeladen. Außerdem nimmt sie mit dem Vortrag "Potenziale und Grenzen des Haager Tribunals bei der Verurteilung der Täter von Sexualstraftaten" auch an der Konferenz teil. 

 

Quelle: http://www.amica-ev.org/de/laender/bosnien-herzegowina/projekte/teilhabe-am-wiederaufbau-nach-dem-krieg

Programm.pdf
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Aktionswoche zum Internationalen Frauentag, Freiburg 2015

 

Anwältinnen ohne Grenzen laden Sie ganz herzlich zum Vortragsabend zur rechtlichen und tat-sächlichen Situation in Deutschland lebender Roma ein

 

Roma Frauen zwischen Recht und Wirklichkeit

 

1995, fünfzig Jahre nach dem Ende des nationalsozialistischen Völkermords, dem auch ein Großteil der europäischen Sinti und Roma zum Opfer fiel, wurden die deutschen Sinti und Roma in der Bundesrepublik nach jahrelanger Bürgerrechtsarbeit offiziell als nationale Minderheit anerkannt. Damit sind Vorurteile und Stigmatisierung jedoch nicht aus der Welt. Roma-Frauen unterliegen aufgrund ihres Geschlechtes und ihrer ethnischen Zugehörigkeit oftmals einer doppelten Diskriminierung. Roma ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind mit vielen weiteren Problemen konfrontiert.  So gilt z.B. Serbien als so genannter "sicherer Herkunftsstaat" obwohl Roma dort unter massiver Diskriminierung leiden.

 

Die Situation und die persönliche Erfahrungen in Freiburg lebender Roma- und Sinti Frauen sollen an diesem Abend verglichen werden. 

 

Wann: Donnerstag, 12. März 2015 um 19.00 Uhr

Ort: Oberlandesgericht Freiburg, Salzstr. 28, II OG, Saal 1

Foto: Bamberger V. Kurtić, Juristin J. Stephan Foto: Bamberger

 

Referentinnen

Juliane Stephan, Juristin aus Frankfurt und

Violeta Kurtic, Roma Frau aus Freiburg

 

Moderation

RAin Marie-Teresa Weber, AOG Mitglied

 

 

Die Veranstalterinnen „ Anwältinnen ohne Grenzen“ und „Kommission für Menschenrechte". Auf Ihr Kommen freuen wir uns sehr. Eintritt frei. 

One Billion Rising 2015

Freiburg

 

Wann: 14. Februar 2015 um 14:00 Uhr

Wo: Vor dem Theater

Wie: rot gekleidet

 

Jede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

 

Am 14. Februar lädt der V-Day eine Milliarde Frauen- und Männer - dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende der Gewalt an Mädchen und Frauen zu fordern.

 

Anwältinnen ohne Grenzen tanzen mit!

Justitia Mentoring-Frauen fördern Frauen

UNI Freiburg, 15. Januar 2015

 

Vortragsabend zum Thema Aufstiegskompetenzen

 

Es ist ein Mythos, dass allein Leistung über den Erfolg entscheidet. Entscheidungen fallen ebenso durch strategisch-politische Kalküle, die Entschlüsselung mikropolitischer Taktiken oder den Umgang mit Macht. Die Fähigkeit, mikropolitischer Fertigkeiten zu erkennen und einzusetzen ermöglicht aktiv den Einfluss auf das Geschehen im beruflichen Umfeld zu nehmen, widerstände abzubauen, eigene Ziele und Anliegen durchzusetzen.

 

Frau Dr. Martina Mronga wird eine Einführung in die zentrale Bedeutung von Stereotypen, mikropolitischer Strukturen und Strategien geben.

  • Als Gast ist Rechtsanwältin Dr. Barbara Mayer, Partnerin bei Friedricht Graf von Westphalen und Mitglied von Anwältinnen ohne Grenzen e.V. eingeladen.

Wann: 15. Januar 2015

Wo: UNI Freiburg, Hörsaal 1098

 

Veranstalter: Rechtswissenschaftliche Fakultät, Justitia Mentoring

Quelle: UNI Freiburg